Sonstige Komponenten
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OCZ Flex XLC DDR2 800 PC6400 CL3 4. Dezember 2007 von Sven Malsbender
Praxistest
Wir testeten die zwei 1GB-Riegel auf unserem Testsystem im Bezug auf Stabilität, Übertaktbarkeit und Kühlleistung mit und ohne Wasserkühlung. Die Temperaturen wurden hierbei jeweils mit einem digitalen Frontpanel und dessen Temparatur-Sensoren gemessen.
Beim Systemstart unseres Foxconn 680i-Mainboards meldete sich der Speicher bereits mit fertig eingestellten Latenzen von 3-4-4-15 bei 2,1V. Hier lief der Speicher erwartungsgemäß stabil.
Die Latenzen ließen sich auch mit den innerhalb der Spezifikationen liegenden 2,4V nicht weiter senken, sodass wir direkt versuchten, den maximalen Takt auszuloten. Hierzu wurden die Timings zunächst auf die langsamste Einstellung von 5-5-5-15 gesetzt, sodass man die Latenzen als Übertaktungshemmer ausschließen konnte. Weiterhin wurde ein Teiler eingestellt, um auch die CPU als Faktor einzuschränken. Der Speicher erreichte bei unserem System einen stabilen Maximalwert (2 Stunden Prime95) von 960 Mhz bei 2,4V. Die Werte erreichte er jedoch sowohl im passiven, also luftgekühlten Betrieb, als auch mit angeschlossener Wasserkühlung. Diese verbesserte die Übertaktungsfähigkeit nur minimal auf 965Mhz. Ein Blick auf die Temperaturen zeigt, dass die Speicher passiv unter Volllast auf ca. 46°C kommen, wohingegen der Betrieb mit einer Wasserkühlung annähernd identische, aber sehr gute Idle- und Lasttemperaturen von knapp 35°C bzw. 36°C erreicht.
Die Differenz scheint auf den ersten Blick sehr groß. Im Anbetracht der kaum verbesserten Leistung und der Tatsache, dass mit einer Wasserkühlung die Temperatur unter Last und Ruhezustand nicht sehr schwankt, kommen wir zu dem Schluss, dass die zusätzliche Kühlung nicht wirklich notwendig ist, trotzdem aber die Lebensdauer der verbauten elektrischen Bauteile verlängern kann.
Insgesamt fällt der Praxistest aber trotzdem sehr positiv aus. Zum einen wird der DDR2 800-Betrieb mit unseren stabilen 960Mhz bzw. 965Mhz überschritten, zum andern muss man dem Heatspreader bei diesen Frequenzen auch im passiven Betrieb eine ausreichende Kühlleistung eingestehen.
Man muss sich immer vor Augen führen, dass man den Speicher in solchen Fällen außerhalb der Spezifikationen betreibt und die Ergebnisse auch von Speicher zu Speicher und System zu System unterschiedlich und nur eingeschränkt vergleichbar sind. Der Anschluss einer Wasserkühlung an den Speicher ist zwiespältig anzusehen. Die Kühlleistung fördert nur gering die Taktbarkeit des Speichers, ist aber bekanntermaßen positiv für die Lebensdauer der Bauteile. Sehr positiv für Benutzer einer Wasserkühlung ist der optische Aspekt, hier kann der Speicher punkten, sofern man nicht unbedingt mit Adapterstücken arbeiten muss aufgrund der eher ungewöhnlichen Tüllengröße.
Kommen wir somit zum Fazit dieses Tests.

Artikelübersicht:
1. Vorwort 2. Lieferumfang / Technische Daten 3. Optik 4. Testrechner 5. Praxistest 6. Fazit
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