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Review |
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01.03.2004 |
Vorwort:
Unser Fachgebiet sind lautlose und lüfterlose Computer. Unsere Lesergemeinde besteht hauptsächlich aus High End Usern. So kam der Wunsch von den Lesern ein High End Sound System an einem lautlosen PC´s zu testen da hier keine störenden Nebengeräusche vorhanden sind. Danach kamen sehr viele Emails mit der bitte den Home Entertainment Bereich in unsere Reviews mit einzubeziehen. Da die Leser das wichtigste an diesen Seiten sind kommen wir diesem Wunsch gerne nach und hier folgt unser erstes PC Review hierzu.
Erwartungen:
Unsere Erwartungshaltung gegenüber dem Mega PC 651 ist daher ein geräuscharmer PC-Betrieb, ordentliche Musikfunktionen und ein reibungsloser Betrieb des Systems. Ebenso sollten Dinge wie DVD Wiedergabe oder eine Wohnzimmertaugliche
Präsentation der Urlaubsfotos leicht realisierbar sein. Weiterhin sollte das eine oder Spiel ebenso möglich sein wie die an einen kompletten Rechner gestellten täglichen Anforderungen des Office-Betriebs, CD-Brennen usw.
Obendrauf soll das System möglichst individuell je nach Bedürfnis erweiterbar und aufrüstbar sein. Also wir erwarten eine ganze Menge verschiedener Eigenschaften von dem Mega PC 651.
Lieferumfang:
Quick Installation Guide (mehrsprachig)
Handbuch
Quick Reference Card
Treiber/Tools CD
Fernbedienung
Cpu kühler
Netzkabel
1 ATA133 Kabel
1 ATA33 Kabel
1 Floppy Kabel
1 Blende für Diskettenlaufwerk
1 Abdeckblende
1 Radioantenne
CPU-Kühler:
Der Kühler besteht aus eine, recht massiven Aluminiumkörper. Der
6 cm sitzt an der Seite an dem Kühlkörper. Oben ist der Kühler mit einer Kunststoffabdeckung versehen worden, so dass eine definierte Luft-Strömung nach außen erfolgt indem sich Löcher zum Luftauslass. an der Gehäuseseite befinden..

MSI Mega PC 651
Aufbau und Verarbeitung:
Die Verarbeitung ist durchweg sehr positiv, das Alugehäuse macht einen stabilen und optisch sehr schönen Eindruck. Ebenso lässt sich die Front je nach bedarf mit Floppy oder mit Card Reader ausstatten. Über dem Display ist das Cd / DVD Laufwerk hinter einer selbständig öffnenden Blende versteckt. Unter dem Display wird Floppy oder Card Reader eingebaut. Darunter befindet sich eine Blende hinter der Thoslink, Micro-in, Kopfhörer, Firewire und 2 USB Anschlüsse versteckt sind. Trotz der vielen Funktionen und Anschlüsse macht die Front einen sehr funktionellen und Übersichtlich Eindruck.
Besonderheiten:
Sehr gut ist die PC freie Radio und CD Audio Wiedergabe.. Einschalten und läuft kein langes booten von der Festplatte. Besonders Lobenswert ist, dass man Standard Laufwerke (Optisch und 3,5” HD) verwenden kann. Hier muss man nicht auf die sehr teuren Slim Line Laufwerke oder 2,5” Festplatten zurückgreifen. Ebenso sehr Lobenswert der AGP und PCI Slot, hier kann man also problemlos je nach Bedarf aufrüsten. TV oder 3D Karten für die Spieler oder THX zertifizierte Soundkarten für den Musik und Video Fan.
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Eckdaten Mega PC 651 |
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Gehäuse |
Aluminium mit Plastikfront |
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Motherboard |
MSI |
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CPU |
Intel Celeron oder P4 bis 2,8 GHz |
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CPU Kühler |
Aluminium Kühlkörper mit 60mm Lüfter |
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Chipsatz |
SIS 651 |
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RAM |
2xDDR DIMM |
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Festplatte |
Normal übliche 3,5” Platten sind verwendbar |
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Sound / LAN / USB 2.0 / |
Onboard Realtek ALC650 |
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Graphik |
AGP- Slot und Onboard Graphik |
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CD / DVD / CD-RW |
Normal übliche 5 1/4 Zoll sind Verwenbar |
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Netzteil |
FSB 250 Watt |
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Gehäuselüfter |
80 mm Lüfter im Netzteil |
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Betriebssystem |
Windows 2000 |
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Abmessungen |
202(B) x 151(H) x 320(T) mm |
Netzteil:
Das Mininetzteil des Mega PC stammt von der Firma FSP und macht einen qualitativ hochwertigen und soliden Eindruck. Das Netzteil ist mit 250 Watt angegeben und eindeutig die schwerste Komponente des Mega PC, was massive Kühlkörper und hochwertige Bauteile im Innern vermuten lässt. Das sollte eigentlich in jedem Fall ausreichen, denn im Gegensatz zu Desktop-Rechnern muss dieses Netzteil hier nicht mit 5 bestückten PCI-Slots rechnen. Im Testbetrieb lieferte uns das Netzteil durchweg gute und stabile Werte, auch wenn eine externe Soundkarte (Soundblaster Extagy) und eine TV-Karte in Betrieb waren.
Display:
Durch das Display und den Drehregler lässt hier eher eine Stereo-Anlage anstatt ein PC vermuten. Das Display dient beim reinen Audio-Betrieb als Info- und Equalizer-Display. Die Equalizer Darstellung ist nicht abschaltbar und kann mit der
Zeit etwas nervig wirken. Die schwarze Schrift setzt sich auf dem Bernsteinfarbenem Hintergrund sehr deutlich ab. Ist das Display im Audio-Betrieb sehr informativ, ist es das im PC-Betrieb dagegen überhaupt nicht. Es wird leider nur die
Uhrzeit angezeigt. Schöner wären Auskunft über Temperaturen oder Lüfterdrehzahlen oder eingehende Emails oder andere nette Informationen. Werden im Windows Betrieb die Display Informationen auf die Uhrzeit beschränkt, kann man mit der
mitgelieferten Software jedoch die Audio Funktionen im PC Betreib starten und steuern, dann steht das Display auch mit allen dazugehörigen Infos wieder zur Verfügung.
Front:
Wie schon erwähnt lässt die Front eher
eine Stereo-Anlage vermuten. Die Front ist sauber aufgeräumt und sehr übersichtlich. An der Front ist einen Kartenleser, der es ermöglicht, SD- Compact Flash-, Secure Digital- und MMC-Karten einzulesen. Diese Funktionen werden auf zwei Schächte verteilt, die auch bereits in Windows als Wechsellaufwerke auftauchen, da sie an 2 interne USB-Ports angeschlossen wurden. Alternativ zum Kartenleser kann man aber auch eine zweite Festplatte oder ein Diskettenlaufwerk verwenden, entsprechende Blenden liegen bei. Sehr Lobenswert ist definitiv die vielseitige aufklappbare Anschlussleiste an der Front.. Hier findet man einen optischen SPDIF-Eingang, 2 USB-Ports und 2 Firewire-Ports, einen davon in der Miniausführung. Weiterhin wurde ein Kopfhöhrerausgang und ein Mikrophoneingang nach vorne geführt. Die mitgelieferte Fernbedienung ist für die Audio-Funktionen zuständig, kann aber, falls die TV-Karte eingebaut wird, auch diese steuern.
Rückseite:
Auf der Rückseite des Mega PC findet man einen fast kompletten Satz Anschlüsse, wie man es auch von "normalen" Rechnern her kennt: 2 PS2, 1 Seriell, 1 VGA Out, 1 LAN, 2 USB, 1 Parallel, 1 SPDIF (optisch), 1 Modem, 3 Audio, 1 Antenne. Die Anschlüsse sind farbig codiert und beschriftet, so dass auch jeder Anfänger den Würfel anschließen kann. Leider gibt es nur einen analogen Antenneneingang und man muss aufrüsten um in den Genuss von Kabelsendern zu kommen.
Mainboard:
Im Mega PC werkelt das MSI MS6760, auf welchem der SiS 651 Chipsatz verbaut wurde. Als Southbridge kommt der SiS 962 Chip zum Einsatz. Demzufolge muss man auf ein Dual-Speicher-Interface und einen FSB von echten 200 MHz verzichten. Unser P4 @ 2,4 GHz arbeitete jedoch nur mit FSB 100 MHz stabil und wurde als P4 @ 1,69 GHz erkannt. Die Northbrigde wird aktiv, von einem 40mm Lüfter gekühlt, was bei der Verwendung der internen Grafik eventuell auch Sinn macht. Allerdings sollte ein guter, ausreichend dimensionierter, Passivkühler diese Aufgabe nicht minder schlecht bewältigen können. Leider ist der Chipsatzkühler eng verbaut und der Lüfter macht sich durch ein hochfrequentes Sirren bemerkbar und ist damit die lauteste Komponente im System. Bei Verwendung einer Graphikkarte sollte man den Chipsatzlüfter einfach abziehen. Bei Verwendung der Onboardgraphik dürfte das abziehen kein Problem bei einem Celeron oder P4 bis 2 GHz sein. Bei Leistungsstärkeren CPU´s und Onboardgraphik sollte man aber den Lüfter angeschlossen haben.
Audio:
Der Mega PC ist Serienmäßig keine High-End Maschine und will es auch gar nicht sein. Das Konzept des Mega PC ist eher eine multifunktionelle Multimedia-Station für das Wohnzimmer. Wie schon mehrfach erwähnt, ermöglicht der Mega PC einen Betrieb von CD-Player und Radio auch ohne den hochgefahrenen PC-Teil. Die Audioqualitäten sind im normalem Bereich für den Alltagseinsatz geeignet. Da der Audio-Teil das Design des Mega PC bestimmt, findet man sich recht schnell damit zurecht. Der Drehknopf ist natürlich für die Lautstärken-Regelung zuständig, dient aber auch zur Menüsteuerung. Die Verwendung einer optionalen AGP-TV-Out Karte wie die Personal Cinema oder die TV Anywhere von MSI wird deshalb von uns dringend empfohlen. Erst dadurch lässt sich der Mega PC an den TV im Wohnzimmer zum Multitalent machen. Dazu folgen noch weitere Reviews.
Mega PC als High End Maschine:
Dank AGP und PCI Platz lässt sich der Mega PC zur High End Maschine aufrüsten. Wir haben hierzu die Creative Soundblaster Extagy genommen und das Teufel Motiv 4 you vollaktive 5.1 Lautsprecher System. Als Software kam Power DVD 5.0 zum Einsatz da hier uneingeschränkt alle Video- und Audioformate unterstützt werden. Einfach markerschütternd Gewaltig und jeder der sich diesen Aufbau angehört hat kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Ebenso wie schon erwähnt sollte hierfür eine TV Karte nachgerüstet werden. Bild: Soundblaster Extagy über USB angesteuert. Klinkenadapter mit Monstercable zum Teufel Subwoofer (nicht auf dem Bild zu sehen).
Einstimmiges Testerurteil hierzu Absolute Spitzenklasse!
Fazit
MSI hat mit dem Mega PC eine sehr gutes und kompaktes sowie wohnzimmertaugliches PC-System im ansprechendem Design gemacht. Der Mega PC vereinigt die Funktionen eines PC mit den Funktionen einer Stereo-Anlage sehr gut. Der fehlende TV-Out kann den ansonsten sehr guten Eindruck etwas trüben. Trost bieten hier aber mehrere Aufrüstmöglichkeiten die auch von MSI angeboten werden. Serienmäßig ist der Mega PC ein guter HTPC der Einsteigerklasse. Dank AGP und PCI Steckplatz lässt sich der Mega PC aber wunderbar zur High End Maschine aufrüsten. Wir sind gespannt auf die zur CeBit 2004 kommenden Modele.











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