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CPU Kühler |
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14.06.2004 |
ActiveCool Peltier Kühler
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Technische Daten ActiveCool Peltier Kühler |
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Modellbezeichnung |
AC4G-D |
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Sockel-478 Intel P4 - AMD K8 Sockel-754/940 |
grösser 3,6 GHz |
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Breite |
82 mm |
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Tiefe |
96 mm |
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Höhe |
120 mm |
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Gewicht : |
ca. 500 g |
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Maximaler Leistungsbedarf |
72 Watt |
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Lüfter |
70 mm |
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Lüfter Reglung elektronisch Gesteuert |
Quiet und Cool Mode |
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Lüfterdrehzahl |
2500-4600 Upm |
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Noise Level Werksangabe |
20-40 dB |
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Material Wärmespreitzer / Lamellen |
Aluminium / Kupfer |
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Steuereinheit |
5,25” Einbaurahmen |
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Hersteller |
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Vertrieb (in Kürze) |
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Preis |
ca. 70,- bis 80,- Euro |

Vorwort:
Schon auf der CeBit hatten wir euch den ActiveCool Peltier Kühler kurz vorgestellt. Beeindruckend mit einer dicken Eisschicht zeigte er dort sein Leistungsvermögen. Active Cool verspricht maximale Kühlleistung bei minimalem Geräuschpegel. Nun wollen wir den ActiveCool AC4G-D Kühler mal ausführlich in der Praxis testen und sein Leistungsvermögen näher Betrachten.
Lieferumfang:
Da es sich hierbei um eines der ersten Serienmuster handelt gibt es noch nicht die geplante bedruckte Verkaufsverpackung. Zum Lieferumfang gehört eine Bebilderte Anleitung, der Peltier Kühler und die elektronische Steuereinheit.
Aufbau und Funktionsweise:
Grundsätzlich handelt es sich hier erstmal um einen normalen Kupfer CPU Kühler. Unter diesem befindet sich ein Peltier Element (Wärmetauscher Element). Darunter befindet sich noch mal eine Wärmespreitzerplatte mit einem Temperatursensor. Den eingelassenen Temperaturfühler erkennt man auf dem Bild an den zwei weisen Kabeln.
Das Peltier Element zieht die Wärme von der CPU praktisch ab und führt diese auf die Gegenüberliegende Seite des Peltier wo dann der CPU Kühler die weitere Kühlung übernimmt.
Das ganze wird von einem Microkontroller überwacht und gesteuert. Die Steuereinheit sitzt in einem 5,25” Schacht und auf dem kleinem Display werden Temperatur und Lüfterdrehzahl angezeigt. Ebenso wird warnend ein Lüfterausfall angezeigt. Die Steuereinheit bietet 2 Betriebsmodies. Modi eins ist für Quiet Cool und Modi 2 für Extrem Cool.
Im Modi 1 läuft der Lüfter mit 2500 U/min im Modi 2 läuft dieser mit 4000 U/min. Wobei der Microkontroller eine Lüfterspannung in 3 Stufen von 6 , 8 und 12 Volt liefert. Beim Sandra Burn In Test (reine CPU Belastung) schaltet die Lüfterreglung der Lüfter auf maximale Drehzahl egal ob dieser im Quiet oder im Cool Mode steht.
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Testaufbau Active Cool |
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Gehäuse |
offener Aufbau da Lüfterbetrieb erforderlich |
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Motherboard |
Soltek |
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CPU |
Athlon 64 / 3400+ |
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CPU Kühler |
Active Cool AC4G-D |
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RAM |
2 x 512 MB DDR Corsair Pro Series |
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Festplatte |
80 GB Samsung SV0802N |
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Sound / LAN / USB 2.0 / |
Onboard |
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Graphik |
MSI FX 5900 (mit Orginal Lüftern) |
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CD / DVD / CD-RW |
AOpen |
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Netzteil |
Yesico 420 Watt |
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Gehäuselüfter |
Keiner |
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Betriebssystem |
Windows 2000 |
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Merkmale / Besonderheiten |
Offener Aufbau, Mainboard mit nForce3 Chipsatz |
Rahmenbedingungen, Besonderheiten und Testläufe:
Da die Testläufe sich über einige Tage hinwegzogen hatten wir stark schwankende Raumtemperaturen und deshalb werden wir zum besserem Vergleich nochmals die Delta T Werte angeben, also die Temperaturdifferenz zwischen Raum und CPU Temperatur.
Zum Vergleich haben wir einmal den Artic Cooling A64 Kühler und einmal einen belüfteten NCU 1000 ohne Wärmespreitzer herangenommen. Diesen Test wollte ich schon immer einmal machen, da ja bekanntlich jeder Wärmeübergang mit Verlusten behaftet ist wollte ich mal sehen was der NCU macht wenn man ihn direkt auf die CPU setzt. Ihr werdet staunen.
Verwendet wurde der SiSoft Sandra 04 Burn In Test wobei hier nur die CPU Belastungen aktiviert wurden um Möglichst hohe Temperaturen an der CPU zu erreichen. Es fanden jeweils 10 Durchläufe statt und es wird der jeweils höchste Temperaturwert angegeben.
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Benchmarkergebnisse Mainboard |
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Test |
MSI K8T Neo |
Soltek SL-K8AN-RL |
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PC Mark 2002 CPU |
6554 |
7160 |
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PC Mark 2002 Speicher |
8340 |
9596 |
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PC Mark 2002 HDD |
769 |
921 |
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PC Mark 2004 |
4029 |
4431 |
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3 DMark 2003 |
5392 |
5441 |
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Anmerkung: Wichtig! Der Test wurde mit unterschiedlichen CPU`s gemacht, deshalb stehen die Werte hier mehr als Information als zum Vergleich. Da der nVidia Crush 8 Chipsatz Dual DDR RAM unterstützt erschien es mir für viele Leser als wichtig das die Leistungen des Mainboards einmal detailierter betrachtet werden. |
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Temperaturen / Messwerte / |
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Die Testraumtemperatur hatte sehr starke Schwankungen an mehreren Tagen, deshalb auch nochmal die Delta T Werte. |
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Test AMD A64 3400+ |
Sandra Burn in |
Delta T |
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Raumtemperatur |
31 Grad |
0 Grad |
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CPU ausgelesen Soltek |
49 Grad |
18 Grad |
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Mainboard |
34 Grad |
3 Grad |
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Durchweg sehr gute Werte für einen derart Preisgünstigen CPU Kühler. |
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Temperaturen / Messwerte / ActiveCool |
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Die Testraumtemperatur hatte sehr starke Schwankungen an mehreren Tagen, deshalb auch nochmal die Delta T Werte. |
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Test AMD A64 3400+ |
Sandra Burn |
Delta T |
Idle |
Delta T |
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Raumtemperatur |
25 Grad |
0 Grad |
28 Grad |
0 Grad |
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CPU ausgelesen Soltek |
36 Grad |
11 Grad |
23 Grad |
- 5 Grad |
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Mainboard |
29 Grad |
4 Grad |
30 Grad |
2 Grad |
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Anmerkung: Im Idle Betrieb lag die CPU Temperatur zwischen 23 und 26 Grad also bis zu 5 Grad unter der Raumtemperatur! |
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Temperaturen / Messwerte / NCU Aktive |
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Ein wirklich etwas sehr ausgefallener Test. Der NCU 1000 wurde direkt (ohne Wärmespreitzerplatte) auf die CPU gesetzt und mit einem 120mm Papst (Power nich Silent Lüfter) gedrosselt auf 5 Volt gekühlt. |
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Test AMD A64 3400+ |
Idle |
Delta T |
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Raumtemperatur |
28 Grad |
0 Grad |
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CPU ausgelesen Soltek |
32Grad |
4 Grad |
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Mainboard |
31 Grad |
3 Grad |
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Anmerkung: Siehe auch Bildschirmfoto. Die Werte sind erstaunlich und man sollte tatsächlich ein mal einen direkten Vergleich mit dem NCU 1000 mit und ohne Wärmespreitzer machen. |
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Pro |
Contra |
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Verarbeitung |
70mm Lüfter |
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Regelbar mit 2 Betiebsmodies |
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Enorme Kühlleistung |
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Microkontroller Steuerung |
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AMD und Intel tauglich |
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Preis / Leistungsverhältnis |
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Fazit
Der ActiveCool überzeugt durch eine weit
überdurchschnittlich gute Kühlleistung in Verbindung mit einer guten Microkontroller Steuerung und ist in der Lage die CPU auf deutlich unter Raumtemperatur zu kühlen. Unglücklich hierbei ist lediglich der 70 mm Lüfter, hier hätte man deutlich leisere und gleichzeitig leistungsstärkere Lüfter einsetzen können. Wenn es hauptsächlich um maximale Kühlung geht der ist mit dem ActiveCool bestens bedient, der Silent Freak wird hier aber noch nachbessern. Das Preis / Leistungsverhältnis ist gut und für 80,- Euro gibt es nirgendwo mehr Kühlleistung.
Vor- und Nachteile / Verbesserungsvorschläge / Anmerkungen :
Die Kühlleistung ist Hervorragend und das Betriebsgeräusch hält sich im Silent Modus in akzeptablen Grenzen; jedoch wird im Lastbetrieb der CPU Lüfter deutlich hörbar bis laut. Die Verwendung eines 70 mm Lüfters macht das Umrüsten für den Silent Fan unnötig Schwierig. Hier sollte man dringend Nachbessern und mindestens einen 80 mm Lüfter verwenden. Ein 120 mm Papst Lüfter ist im 6 Volt Betrieb so gut wie nicht hörbar und hat eine wesentlich grössere Luftfördermenge als der 70 mm Lüfter bei gleicher Drehzahl.
Ich werde also ein paar Fan Adapter besorgen und das ganze noch einmal mit einem 120 mm Papst Lüfter testen. Hierbei sollten wir eine erhebliche Verbesserung in den Bereichen Temperaturverhalten und Noise bekommen. Bedenken sollte man auch das ein Peltier Element sehr Leistungshungrig sein kann und im ungünstigstem Fall bis zu 72 Watt an Leistung zieht. Das Netzteil sollte also dementsprechend sorgfältig gewählt werden, genaue Infos hierzu findet ihr in den Netzteil Grundlagen.
Bild Rechts:
Der NCU 1000 wurde ganz einfach mit etwas Lochband ohne Wärmespreitzerplatte mit der Mainboard Sockelplatte Verschraubt. Vielleicht gibt es ja ein paar Bastler die mal einen direkten Vergleich machen und darüber berichten.









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