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Review |
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22.07.2004 |
Lüfterlose CPU Kühler NCU2000
Technische Infos:
Eines Vorweg auch die AMD Besitzer haben jetzt Grund zur Freude zumindest die Besitzer eines Athlon 64, denn auch hier passt der NCU 2000. Wir hatten ja schon auf der CeBit einen A64 3400+ mit NCU 1000 präsentiert, dies erforderte aber einige Umbaumassnahmen am Kühler und der NCU 2000 passt nun direkt für den A64. Die Wärmeaufnahme erfolgt jetzt durch eine doppellagige Heatlane und die Heatlane ist jetzt auch im oberem Bereich geschlossen ebenso wurden die Finnen optimiert. Der NCU 2000 ist jetzt für P4@2,8 GHz voll zugelassen und benötigt auch keine (wie beim NCU1000 empfohlene) Gehäusebelüftung. Der CeBit Rechner auf dem Scythe Stand lief völlig Lüfterlos in einem kleinem Gehäuse mit lüfterlosen Scythe Netzteil und Heatlane gekühlter Graphikkarte. Laut Hersteller Aussage ist auch ein P4@3,2 GHz im normalem Praxisbetrieb problemlos kühlbar.
Preise und Verfügbarkeit:
Der NCU 2000 ist ab sofort bei www.silentmaxx.de erhältlich und der Preis liegt mit 79,- Euro trotz erheblich höherem Materialaufwand nur geringfügig über dem des Vorgängers.
Vorwort:
Schon vor der CeBit 2004 waren wir glücklicherweise in der Lage euch den Prototyp des NCU 2000 in einer Vorschau zu präsentieren. Nun lang ersehnt und zumindest laut Herstellerangaben stark in seiner Leistung verbessert freuen wir uns euch weitere Informationen und erste Messwerte zum NCU 2000 geben zu können. Ebenso gibt es schon aktive Leser die Ihre Erfahrungen und Messwerte in unserem Forum hierzu berichten. Somit werden wir bestimmt wieder eine Vielzahl von Systemen und Konfigurationen zum Vergleich betrachten können.
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Vergleich der technischen Daten NCU 1000 vs. NCU 2000 |
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Sockel Intel P4 , freigegeben bis 2,8 GHz |
NCU 1000 |
NCU 2000 |
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Breite |
108 mm |
108 mm |
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Tiefe |
58 mm |
70 mm |
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Höhe |
143 mm |
143 mm |
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Gewicht : Grundplatte, Wärmespreitzer, Druckplatte |
ca. 615 g |
ca. 200 g |
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Gewicht : Kühlkörper, Heatlane |
ca. 180 g |
ca. 250 g |
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Kühlflüssigkeit |
HFC134a |
HFC134a |
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Material Wärmespreitzer |
Kupfer |
Kupfer |
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Material Wärmetauscher / Lamellen |
Aluminium |
Blech |
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Freigabe Intel P4 (Northwood) bis 3,2 GHz Intel Pentium 4 (Prescott) bedingt geeignet (halbe Last) Belüftung erforderlich |
bis 2,8 GHz |
bis 3,2 GHz |
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Freigabe AMD |
keine |
bis 3200+ |
Lieferumfang :
Montageanleitung (Japanisch / Englisch)
Wärmeleitpaste
Kupfer Wärmespreitzerplatte
Heatlane Kühlkörper
Schrauben
kleiner Maulschlüssel zur Montage
Unterschiede zwischen NCU1000 und NCU2000:
Während der NCU 1000 noch mit einem ausführlichem Handbuch daherkam begnügt sich der 2000 mit 2 beigelegten DIN-A4 Seiten. Die Motherboardgrundplatte wurde eingespart da sich diese ja jetzt bei allen Mainboards befindet. Dadurch reduziert sich auch das Gesamtgewicht trotz höherem Materialaufwand. Die Anzahl der Finnen wurde erhöht und die Finnen sind jetzt dünner und grösser.
Ebenso ist der Heatlane Kühlkörper jetzt nicht mehr in U-Form sondern in einer geschlossenen O-Form wobei die Heatlane zum besserem Wärmetransport im Bereich der Wärmeaufnahme Doppellagig ist. Ebenso wurde ein Alukühlkörper auf die Heatlane im Bereich der Wärmeaufnahme plaziert. Insgesamt also alles sehr positive Verbesserungen die alle für eine Leistungssteigerung sprechen.
Natürlich sollten wir hier keine Wunder erwarten den die physikalischen Gesetze werden ja nicht ausser Kraft gesetzt dennoch ist eine besondere Eigenschaft hier ganz besonders zu erwähnen. Während bei dem NCU1000 noch eine gute Gehäusebelüftung empfohlen war wird diese beim NCU2000 nicht mehr verlangt. Dies konnte man auch auf der CeBit 2004 bewundern.
Fazit
Der NCU 2000 macht einen enormen Leistungssprung nach vorne. Wer nun wie Ich auch gedacht hat der NCU 2000 ist nur eine leichte Verbesserung vom Vorgänger der hat sich gewaltig Geirrt, meine Erwartungen wurden deutlich
Übertroffen. Der Hersteller schreibt nun keine zwingende aktive Gehäusebelüftung mehr vor. Der NCU 2000 ist nun zum einem für stärkere CPU´s geeignet und zum anderem kommen jetzt auch INTEL und AMD Anwender in den Genuss der völligen Ruhe.
Während der NCU 1000 zwar noch eine indirekte Belüftung benötigte zeigte er uns aber eine neue Richtung in eine völlig neue Kühlertechnologie.
Der NCU 2000 zeigt nun ein ausgereiftes Produkt in dieser neuen Technologie mit bisher unerreichten Traumwerten für einen Passiven CPU Kühler.
Aufbau und Verarbeitung:
Im grossen und ganzen entspricht der Aufbau dem NCU1000 jedoch sind einige mechanische Unterschiede deutlich wie die bereits erwähnte Doppellagige Heatlane. Die Wärmespreitzerplatte wird jetzt mit dem Alukühler des Kühlkörpers verschraubt so das die Heatlane zwischen diesen beiden liegt und die früher verwendete Anpressplatte ganz entfällt. Ansonsten sind die Finnen wie schon beim Vorgänger an die Heatlane geklebt. Die Verarbeitung und Qualität aller Teile machen einen sehr positiven Eindruck.
Montage und Installation:
Die Montage auf dem Motherboard erfolgt jetzt nicht mehr mit 4 Schrauben und einer Rückplatte sondern beim Sockel 754 (AMD) mit zwei Schrauben an der beim Motherboard mitgelieferten CPU Rückplatte. Die Schrauben werden hier mit Federn eingedreht so das sich der Anpressdruck genau dosieren lässt. Im ungünstigstem Fall (siehe Bild Soltek Mainboard) stehen die Finnen über den Montageschrauben so das man hier zu dem kleinem mitgeliefertem Maulschlüssel greifen muss da man in diesem Fall nicht mehr mit dem Schraubenzieher an die Feststellschrauben herankommt.
Bei der Montage mit Sockel 478 (INTEL) werden zwei Halteklammern in den bei INTEL Motherboards vorhanden Plastikrahmen eingesetzt und durch anziehen der Schrauben an den Klammern wird der Anpressdruck hergestellt.
Grundsätzlich verlief die Installation des Kühlers absolut problemlos, jedoch hatte ich hier das Motherboard offen liegen und alles war leicht zugänglich. Sollte ein Sockel 754 Mainboard verwendet werden und der Fall eintreten das die Feststellschrauben verdeckt sind rate ich zum Ausbau des Motherboards für die Installation, ansonsten sollte die Installation auch im Gehäuse keinerlei Probleme machen.
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Testsystem NCU 2000 |
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Gehäuse |
Offen Aufgebaut |
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Motherboard |
MSI K8T Neo |
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CPU |
AMD 3400+ (über der zugelassenen Belastung) |
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CPU Kühler |
NCU 2000 |
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RAM |
2 x 512 MB DDR Corsair 2-2-2-5 XMS Pro |
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Festplatte |
Samsung SV 0802 N |
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Sound / LAN / USB 2.0 / USB 1.1 |
Onboard |
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Graphik |
MSI FX 5900 mit Original Lüftern |
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CD / DVD / CD-RW |
Toshiba 1802 |
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Netzteil |
yesico 420 Watt |
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Gehäuselüfter |
Keiner |
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Betriebssystem |
Windows 2000 |
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Merkmale / Besonderheiten |
der NCU 2000 ist bis AMD 3200+ freigegeben |
Bildinfo:
Bei Mainboards mit NForce3 Chipsatz muss der NCU 2000 meist so eingebaut werden das die Befestigungsschrauben nur mit dem mitgeliefertem Maulschlüssel angezogen werden können.
Testbedingungen:
Der Test fand unter regelrechten Saunabedingungen statt da unsere neue Testräume sich auf einem umgebautem Dachboden ohne Klimaanlage befinden. Da jede Windbewegung die Testergebnisse drastisch beeinflusst wurden Türen und Fenster geschlossen sowie die Belüftung abgeschaltet und wir hatten konstant über 30 Grad im Testraum. Der Test fand an einem offenem und liegendem Mainboard statt was die Bedingungen für den NCU 2000 erschwert. Ebenso wurde mit einem Athlon 3400+ getestet obwohl der NCU nur bis Athlon 3200+ freigegeben ist. Der offene Aufbau beugt zwar einem Hitzestau in einem geschlossenem Gehäuse vor, aber durch stehenden Einbau und stärkerer CPU haben wir es dem NCU 2000 so schwer wie Möglich gemacht die Testläufe zu bestehen.
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Testergebnisse / Temperaturen |
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Testumgebung |
CPU laut Mainboard |
Temperaturfühler an |
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30 Minuten Idle (Kopieren, Textverarbeitung usw.) |
44 Grad |
40,2 Grad |
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10 x Burn in Sandra04 |
53 Grad |
48,4 Grad |
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3 x 3 DMark 2001 SE |
72 Grad |
69,5 Grad |
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Leistungsvergleich zum NCU 1000: Beim NCU 1000 hatten wir damals auch einen offenen und stehenden Einbau zum Test gewählt und einen damals maximal zulässigen P4 mit 2,8 GHz. Die Raumtemperatur betrug damals 22 Grad und lag somit 8 Grad niedriger als bei unserem jetzigem NCU 2000 Test. Damals war eine Belüftung des NCU 1000 vom Hersteller empfohlen. Nun trotz wesentlich höherer Raumtemperatur und leistungsstärkerer CPU zeigte der NCU 2000 trotzdem in allen Bereichen deutlich bessere Werte als der NCU 1000. Lediglich die Sandra Burn In Werte scheinen mir unrealistisch zu gut und ich habe die Vermutung das die Testdurchläufe beim Sandra Burn In im Cool`n Quiet Modus laufen und die CPU nicht voll Auslasten. Dafür sprechen auch die Werte beim 3 DMark 2001 wo die CPU so richtig ins Schwitzen kam und bei jedem Durchlauf 17853 Benchmarkpunkte erreicht wurden. |
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Anmerkungen: Das Gehört zwar eigentlich nicht hierher ist aber für unsere ständigen Leser von Interesse. Beim Test mit einer passive gekühlten 9800 Pro mit VM-101 schaltete sich der Rechner mehrmals wegen Überhitzung der Graphikkarte ab. Daraufhin haben wir eine MSI FX 5900 mit Original Lüftern zum Test herangenommen. Die Leistungswerte übertreffen deutlich den von uns (letztes Jahr für den RSG Rechner) in Auftrag gegebenen 860,- Euro teuren Spezial Heatpipe Kühler der damals das technisch machbare aufzeigen sollte. |
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Pro |
Contra |
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Verarbeitung |
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100% passive Betrieb |
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Enorme Kühlleistung |
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Extrem grosse Kühlfläche |
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AMD und Intel tauglich |
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Preis / Leistungverhältniss |
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Danksagungen / Schlussfolgerungen / Marktbetrachtungen:
Danke an das Team von Silentmaxx für die Bereitstellung des NCU 2000. Danke für die ständigen Innovationen im NO-Noise PC Markt. Schliesslich haben wir es den Leuten von Silentmaxx zu verdanken das es überhaupt einen Markt für die lüfterlosen Netzteile gibt und mit dem P1 Gehäuse zeigt man was alles machbar ist. Nun mit dem NCU 2000 hängt die Messlatte für passive CPU Kühler verdammt hoch und wir können nur hoffen das es in Zukunft auch einen Markt für passive CPU Kühler genauso wie für passive Netzteile gibt. Während in Fern Ost der passive CPU Kühler der absolute Marktrenner ist fristet die Technologie hierzulande noch ein Nischendasein was sich aber mit dem NCU 2000 hoffentlich ändert. Die erste Konkurrenz (Thermaltake Fanless 103) zum NCU hat sich schon angemeldet und befindet sich bereits in unserem Testlabor in wieweit dieser besser oder schlechter ist könnt Ihr in 1-2 Tagen auf unseren Seiten nachlesen. Eins Vorweg damit ich nicht mit Emails bombardiert werde, für den Fanless 103 ist eine Gehäusebelüftung empfohlen, somit entspricht das dem Technologiestand vom NCU 1000 wir freuen uns aber wirklich sehr darüber das es endlich einen zweiten Fanless CPU Kühler gibt der es bis zur Marktreife gebracht hat. Zweifellos hat sich der NCU 2000 unseren Best of ... Award verdient.










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