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Review / Test |
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11.08.2004 |
AeroCool passiver HDD
Kühler HB-101
Fazit
Der AeroCool HB-101 bietet mit Abstand die beste Kühlleistung für einen passiven und somit lüfterlosen und leisen Festplattenkühler. Aufbau und Verarbeitung sind ebenso wie die Qualität und die anwenderfreundliche Montage
einfach durchweg in allen Bereichen sehr gut. Das Preis / Leistungsverhältnis ist hervorragend.
Vorwort:
Wirklich Klasse das der Markt um passive Kühlprodukte rund um den PC mehr und mehr wächst. Lärmende Festplattenkühler meist mit unüberhörbaren kreischenden und absolut nervtötenden kleinen 40 mm Lüftern sind nun endgültig absolut out. Diese Kühler sind oft lauter als alle anderen PC Komponenten zusammen gewesen. Nun die Heatpipe Technologie setzt sich nicht nur bei CPU Kühlern sondern auch bei vielen anderen Komponenten mehr und mehr durch und die Firma Zalman hatte auch schon einen Heatpipe HDD Kühler auf den Markt gebracht.
Wir werden hier den AeroCool mal genauer Testen und die Vor- und Nachteile der verschiedensten Festplattenkühler hiermit vergleichen.
Lieferumfang:
Der Aerocool HB-101 kommt als Bausatz mit ausführlicher Anleitung in einer stabilen Blisterverpackung daher und Enthält:
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Eckdaten AeroCool HB-101 |
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Modelname |
HB-101 |
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Kompatibilität |
alle Festplatten, keine Einschränkungen |
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Masse (B/T/H) |
142 mm / 148 mm / 42 mm |
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Gewicht |
ca. 600 g |
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Material |
Aluminium |
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Hersteller |
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Preis |
27,95 Euro |
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Vertrieb |
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Aufbau und Verarbeitung:
Der Aufbau ist eigentlich genial einfach und sehr effektiv gehalten. Der Kühler besteht aus insgesamt 5 Teilen 2 Seitenteile mit je einer Anpressplatte für den Heatpipekühler. Der Kühlkörper selbst ist sehr aufwendig verarbeitet und besteht aus 4 Heatpipes und 40 durchlaufenden Kühlfinnen. Wobei der Kühlkörper von oben gesehen Wellenförmig gehalten ist und an den Wellenförmigen Ecken jeweils sehr kleine Luftdurchlässe für die natürliche Konvektion sind. Da insgesamt 800 dieser sehr kleinen Durchlässe Vorhanden sind ist das mehr als ausreichen.
Auf den Seitenteilen befinden sich Führungsnaben auf die der Kühlkörper einfach aufgelegt wird und dieser wird dann (nachdem man etwas Wärmeleitpaste aufgetragen hat) von oben festgeschraubt. Fertig !
Die Verarbeitung aller Teile ist sehr gut und auch die Gewinde sind absolut fein und leichtgängig. Der Zusammenbau ist absolut einfach und sollte selbst von einem absoluten Nichtbastler in weniger als 3 Minuten abgeschlossen sein.
Funktionsprinzip:
Nun der AeroCool ist hier so aufgebaut das man einen Anpressdruck zu den Seitenteilen der Festplatte hat und somit die Seitenteile der Festplatte die Wärme optimal abgeben können. Diese Seitenteile sind mit 4 Heatpipes verbunden wobei diese Heatpipes eine fasst unzählige Vielzahl von Kühlfinnen besitzen.
Wir haben ja schon von anderen Herstellern Konstruktionen gesehen die überhaupt nicht in der Lage waren die Wärme der Festplatte überhaupt aufzunehmen. Geschweige den zu Kühlen. Nun der AeroCool ist hier ähnlich wie der Zalman Festplattenkühler aufgebaut, wobei der Zalman 10 Heatpipes aber keine Kühlfinnen hat. Wir werden aber im Praxistest beide genau vergleichen um zu sehen welcher Kühler besser ist. Entweder der mit den vielen Heatpipes oder der mit wenigen Heatpipes und Kühlfinnen.
Praxistest:
Zum Praxistest haben wir eine Samsung SV1203N Festplatte genommen. Diese Festplatte ist ja von Grund auf schon recht leise und hat durch seine geringe Leistungsaufnahme nur eine geringfügige Wärmeentwicklung um so Interessanter wird es hierbei zu sehen wie empfindlich die verschiedenen Kühler reagieren. Zum Test haben wir ca. 1 Std. lang ununterbrochen Daten auf die Festplatte gespielt und gelöscht.
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Testsystem AeroCool HB-101 |
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Gehäuse |
Offen Aufgebaut |
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Motherboard |
MSI K8T Neo |
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CPU |
AMD 3700+ |
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CPU Kühler |
Thermaltake Fanless 103 |
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RAM |
2 x 512 MB DDR Corsair 2-2-2-5 XMS Pro |
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Festplatte |
Samsung SV 1203 N |
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Sound / LAN / USB 2.0 / USB 1.1 |
Onboard |
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Graphik |
ATI 9800 Pro passive mit AeroCool VM-101 |
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CD / DVD / CD-RW |
Toshiba 1802 |
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Netzteil |
yesico 420 Watt |
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Gehäuselüfter |
Noisblocker S2 |
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Betriebssystem |
Windows 2000 |
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Merkmale / Besonderheiten |
Die Festplattenkühler wurden vor dem Gehäuse offen aufgebaut damit die Messwerte nicht durch die Temperaturen der anderen passiven Komponenten wie Graphikkarte, CPU Kühler oder Netzteil beeinflusst werden. |
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Vergleich / Zalman vs. AeroCool |
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Testumgebung |
ohne |
Zalman |
AeroCool |
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1 Std. ununterbrochener Datentransfer auf die HD |
45 Grad |
42 Grad |
41 Grad |
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Anmerkungen: Bei den angegebenen Temperaturen handelt es sich jeweils um die ausgelesenen maximal Werte. Die HDD Temperaturen wurden mit der Software Speedfan ausgelesen. Da wir zu diesem Test eine Festplatte (Samsung SV1203N) die schon von Hause aus wenig Wärme erzeugt verwendet haben ist dieses Ergebnis schon als sehr gut zu bezeichnen. Bei Festplatten (mit hoher Wärmeleistung) wie die Maxtor oder IBM Platten, würde das Ergebnis noch wesentlich deutlicher ausfallen. |
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Vor und Nachteile / Vergleich:
Der Praxistest hat Eindeutig gezeigt das der aufwendig Konstruierte Kühlkörper des AeroCool dem Zalman Kühler deutlich überlegen ist. Durch die Vielzahl der Finnen an den 4 Heatpipes des AeroCool kann wesentlich mehr Wärme als durch die 10 Heatpipes des Zalman Kühlers abgeführt werden.
Beide Kühler belegen in der Praxis einem 5,25” Schacht wobei hier der Zalman durch seine Entkoppler die Festplatte nicht nur kühlt sondern auch das Betriebsgeräusch reduziert. Der Zalman kann allerdings auch auf seinen Entkopplern stehend auf dem Gehäuseboden montiert werden.
Wichtige Praxistips und Empfehlungen :
Zuerst sollte man einmal seine Festplatte defregmentieren und dabei mit einem Softwaretoll die Temperaturen beobachten. Steigt die Temperatur auf 50 Grad oder mehr sollte hier dringend etwas zur Kühlung getan werden. Alle Festplatten die wir auch wenn nur selten einmal mit 50 Grad oder mehr am laufen hatten hatten eine sehr kurze Lebensdauer. Die Lebensdauer lag dann zwischen 3 Monaten und maximal 2 Jahren. Festplatten die dabei Zerstört wurden waren IBM Deskstar, Maxtor und Seagate, wobei die Maxtor Platten jedesmal zuerst den Geist aufgegeben haben.
Grundsätzlich gilt, eine gute Kühlung erhöht die Lebensdauer der Festplatte auch wenn man die kritischen 50 Grad nicht erreicht. Geht die Temperatur an die 50 Grad oder darüber sollte man den AeroCool einsetzen da dieser die maximale Kühlleistung erbringt. Bleibt die maximale Festplattentemperatur wie bei unserer Festplatte deutlich unter 50 Grad so kann man über einen Festplattenkühler nachdenken der auch gleichzeitig die Festplatte entkoppelt (wie der Zalman) oder sogar die Festplatte entkoppelt und dämmt (wie der Silentmaxx Kühler).
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Pro |
Contra |
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Verarbeitung |
keine Entkopplung / Dämmung |
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100% passive Betrieb |
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Enorme Kühlleistung |
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Extrem grosse Kühlfläche |
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ohne Einschränkung für alle Festplatten geeignet |
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Preis / Leistungverhältniss |
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Danksagung / Award:
Unser dank geht an das Team von Frozen-Silicon für die unproblematische und schnelle Bereitstellung des Testmusters. Den Best of ... Award verdient sich dieses Produkt aufgrund seiner hervorragenden und weit überdurchschnittlichen Kühlleistung. Weitere Informationen gibt es bei dem Shop von:










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