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Review |
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11.11.2004 |
Chill Innovation 510 Watt
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Eckdaten Chill Innovation 510 Watt |
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Modelname |
CP 510A 510W |
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Bauform |
Standard Formfactor |
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Leistung (Herstellerangabe) |
510 Watt |
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+ 3,3 Volt |
33 Ampere |
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+ 5 Volt |
45 Ampere |
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+ 12 Volt |
25 Ampere |
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Dimensionen (LxBxH) |
150 mm x 140 mm x 86 mm |
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Aktive Leistungsfaktorkorrektur PFC |
ja |
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Überstromschutz |
ja |
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Überspannungsschutz |
ja |
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Überlastschutz |
ja |
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Kurzschlusssicherung |
ja |
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Widerange 110 bis 230 Volt |
ja / Automatik ohne Umschalter |
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Kabel und Stecker |
1 x 4-Pin (Floppy Laufwerke) und 1x 3-Pin (Lüfterkontrolle) 7 x 4-Pin (Standard Laufwerke) 1 Kabel mit 2 x S-ATA ATX 1.3 Anschluss und Umstecker für bisherigen Anschluss sowie 12V Zusatz-Anschluss |
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Gewicht |
ca. 2,5 kg |
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Zulassungen |
TÜV, UR, CB, CE, FCC |
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Preis |
ca. 66,- Euro |
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Vertrieb |
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Bezugsquelle |
Fachhandel |
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Pro |
Contra |
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Verarbeitung |
Handbuch, Schruben und 24 pol. Adapter fehlen |
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Enorme Leistung |
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Standard ATX Formfaktor |
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Sehr leiser Silent 120 mm Lüfter |
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Preis / Leistungsverhältnis |
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Fazit
Das Chill Innovation Super Silent hat unsere Erwartungen erfüllt. Der Lieferumfang könnte besser sein und ein Handbuch sowie einen 20 auf 24 pol Adapter beinhalten. Die Ausgangsleistung von 510
Watt liegt weit über dem was die Komponenten eines heutigen High End PC benötigen. Das Chill Innovation führt die Wärme aus dem PC sehr effektiv ab und wird dabei selbst unter Last gerade einmal lauwarm. Mit nur 900 U/min arbeitet
der 120 mm Netzteillüfter sehr sehr leise. Ob es sich hierbei aber um das leiseste aktive Netzteil der Welt handelt fällt mir schwer zu beurteilen. Mit <12 dB zählt es aber auf jeden Fall mit zu den leisesten aktiven Netzteilen am Markt
und ist eine hervorragende und preisgünstige Alternative zu den passiven Netzteilen. Für einen geplanten Preis von nur 66,- ist das Preis / Leistungsverhältnis sehr gut.

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Testaufbau zum Chill Innovation 510 Watt |
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Raumtemperatur 15 Grad, alle Testläufe im geschlossenen Gehäuse |
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Mainboard |
INTEL D915PGN |
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CPU |
INTEL P4 / 550 / 3,4 GHz |
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CPU Kühler |
Artic Cooling Freezer 7 |
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RAM |
Corsair 1 x 256 MB |
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Graphikkarte |
MSI RX600XT mit Originallüfter |
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Netzteil |
Chill Innovation 510 Watt |
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Gehäuse |
Silentmaxx ST-11 |
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Festplatte |
SATA Samsung 1604 / 80 GB |
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Betriebssystem |
Windows XP |
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Lüfter |
kein Gehäuselüfter, Netzteillüfter |
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Besonderheiten |
keine |
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Anmerkungen |
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Vorwort:
Die Skandinavische Firma Chill Innovation beansprucht für sich das leiseste Lüfternetzteil der Welt entwickelt zu haben. Wir haben uns bisher meistens auf das maximal Machbare beschränkt und uns auf völlig lüfterlose und lautlose PC´s konzentriert. Das man auch einen High End Rechner völlig Lüfterlos Betreiben kann haben wir ja nun schon unzählige male in allen Versionen aufgezeigt. Jedoch sind solche Systeme mit Heatpipegehäusen und anderen tollen Sachen meist sehr teuer und für viele nicht so leicht finanzierbar. Deshalb hier das Chill Innovation Super Silent im Test, welches eine preisgünstige Alternative zum Fanless Netzteil stellen soll.
Lieferumfang:
Das Chill Innovation 510W kommt in einem stabilem Karton daher. Zum Inhalt gehören leider nur :
eine Anleitung, Schrauben oder ein Handbuch vermisst man gänzlich. Auch ein 20 auf 24 Pol Adapter fehlt und so etwas sollte gerade heute bei jedem Netzteil dabei sein.
Zielsetzung:
Zuerst wollen wir einmal das Chill Innovation 510 Watt auf Herz und Nieren testen und dann einen erweiterten Praxistest durchführen. Da die Lüfter mit zu den lautesten Krachmachern im PC zählen sollte man einen leisen PC mit maximal einem leisen Lüfter Aufbauen und falls möglich sollte das nur der Netzteillüfter sein. Das System soll möglichst einfach und Preiswert von Jedem nachgebaut werden können. Ob das Chill Innovation Super Silent hierfür geeignet ist wird dieser Test zeigen.
Leistungsangaben:
True Power, Real Power, Peak Power, Combined Power, ST Power, Short Time Power, Max Power usw. sind die Bezeichnungen der Hersteller die den Anwender verwirren. Schade das es hier keine Eindeutige und feste Norm zur Leistungsangabe gibt. Der Verbraucher sieht nur die angegebene Watt Zahl und wird in der Regel nicht verstehen, dass oft ein 300 Watt Real Power Netzteil tatsächlich mehr Leistung hat als so manches 550 Watt Short Time Peak Power Netzteil.
Am besten ist natürlich der Vergleich mit elektronischen Lasten, hier kann man das Netzteil mit den vom Hersteller angegebenen Leistungen Belasten und das bietet die beste Vergleichsmöglichkeit zwischen verschiedenen Netzteilen. Der Nachteil ist, das die Leistungen oft weit weg von den tatsächlichen Bedarfen der PC´s sind und den besten Wirkungsgrad erreichen die meisten Netzteile bei 80% oder mehr Auslastung. Wir beschränken uns daher auf Praxistests.
Tatsache ist das selbst der leistungsstärkste voll ausgebaute High End PC mit mehreren optischen Laufwerken und 8 Festplatten und mit allen belegten PCI Slots und allen erdenkbaren Erweiterungen definitive weniger als 300 Watt tatsächliche Leistung benötigt.
Ein weiterer Grund sind die Kosten für elektronische Lasten, diese liegen bei über 2000,- Euro und so schön es auch wäre welche zu haben, die Kosten für mein Hobby mit dieser Homepage übersteigen jetzt schon jeden Monat die eingeplanten Mittel.
Aufbau und Verarbeitung:
Das Chill Innovation Super Silent ist mit einem 120 mm Lüfter ausgestattet. Das Netzteil ist ATX 12V 1.3 kompatibel. Ein Adapter für die 24 poligen ATX Stecker liegt leider nicht dabei. Schrauben zur Befestigung sowie ein Handbuch fehlen ebenfalls bei den Lieferumfang ab. Das Netzteil ist in schickem Schwarz gehalten und gut verarbeitet. Die Rückwand des Netzteils besteht aus Lochblech mit Rechteckstruktur, wie schon von anderen Netzteilen mit nur einem Lüfter bekannt. Der 12cm-Lüfter auf der Unterseite ist temperaturgeregelt, und besitzt einen Mainboardanschluss zum Auslesen der Lüfterdrehzahl.
Nach dem öffnen des Netzteils zeigt sich eine aufgeräumte einfache Platine mit viel Platz in dem Netzteil Gehäuse. Die Verarbeitungsqualität ist gut erreicht aber nicht die Qualität von Netzteilen wie Engelking o.ä. gut das ist auch ein Vergleich von zwei völlig anderen Netzteilen und zwei völlig anderen Preisklassen, der hier vielleicht gar nicht so angebracht ist.
Installation und Inbetriebnahme:
Wie zu erwarten gab es keinerlei Einbauprobleme da hier kein Aussenkühlkörper vorhanden ist und da die Standard Formfaktor Dimensionen eingehalten werden.
Erste Eindrücke / Praxisverhalten:
Der Geräuschpegel blieb nach dem Einschalten in einer extrem leisen Geräuschkulisse. Schliesslich sind wir ja eigentlich seit einigen Jahren nur noch Lüfterlose Netzteile gewohnt, hier hat sich aber einiges getan und der grosse 120 mm Lüfter trägt hier seinen guten Teil mit dazu bei. Das Chill Innovation ist natürlich nicht lautlos aber man muss schon genau hinhören um es wahrzunehmen. Der Netzteillüfter drehte hierbei mit 900 U/min.
Praxistest:
Wir haben uns viel Gedanken um eine optimale Systemkonfiguration gemacht. Hierbei sorgt der 120 mm des Netzteils nicht nur für die Netzteil Belüftung sondern übernimmt auch gleichzeitig einen Teil der CPU Kühlung und die gesamte Gehäusebelüftung. Für einen Testaufbau mit stabilen Betrieb nur mit dem Netzteillüfter reichte es aber nicht, das lag aber an der Verlustleistung der CPUs die hier mit dem 3700+ und dem P4 / 550 über der Spezifikation der passiven CPU Kühler lag. Anschliessend haben wir einen ArticCooling Freezer 7 Kühlung genommen.
Der 120 mm Gehäuse Bodenlüfter des gedämmten ST-11 Midi Towers wurde hierbei nicht in Betrieb genommen. Zu beachten ist auch das unsere Testräume nur eine Raumtemperatur von 15 Grad hatten. Das Gehäuse war bei allen Testmessungen und Testläufen geschlossen.
Spannungsstabilität:
Alle Spannungswerte lagen bei allen Tests im grünem Bereich und es gab keinen einzigen Ausrutscher. Im 3 DMark und im Sandra Lasttest zeigten sich kleinste Spannungsschwankungen im 5 und im 12 Volt Bereich. Das ist aber im normalem Bereich und wir hatten das bisher auch bei fast allen anderen Netzteilen. Lediglich das Silentmaxx hat eine bessere Spannungsstabilität das ist aber auch ein passives Netzteil was auch um einiges teurer ist und hiermit eigentlich nicht direkt Vergleichbar ist
Laut INTEL Hardwaremonitor wurden folgende maximale Spannungsschwankungen im Lasttest ausgelesen:
12v = 11,875 Volt
5v = 5,182 Volt
3,3 = 3,352 Volt.
Temperaturverhalten:
Gemessen und getestet wurde bei einer Raumtemperatur von nur 15 Grad. Im Idle Betrieb lagen die Temperaturen bei 26°/ am Netzteilgehäuse. Wir liessen dann den den 3DMark im Loop-Demo laufen und mussten feststellen, dass die Temperaturen schon nach kurzer Zeit konstant blieben. Die Temperaturzunahme war verhältnismässig gering und ging auf maximal 32° (Sandra), sowie 34° (3DMark 2001) am Netzteilgehäuse wobei die CPU Temperatur (laut Hardwaremonitor) schon auf bis zu 64 Grad ging. Das sind durchweg gute Werte die man mit einem passiven (lüfterlosen) Netzteil nicht erreichen kann. Der grosse Vorteil liegt hier in dem Temperaturverhalten des gesamten Systems welches hier eindeutig viel besser als bei einem lüfterlosem Rechner ist und alle Komponenten bleiben in einem sicherem stabilem Temperaturbereich. Obwohl wir hier absichtlich den Gehäuse Bodenlüfter abgeklemmt haben weil hierbei das Netzteil die Gehäusebelüftung mit übernehmen sollte.
Noise Verhalten:
Ehrlich gesagt fällt es mir hier etwas schwer eine genaue Beurteilung abzugeben, da wir uns ja normalerweise nur mit lüfterlosen Netzteilen beschäftigen. Ein Vergleich mit einem lüfterlosen Netzteil ist hier aber wirklich nicht angebracht. Auf jeden Fall kann man das Netzteil nicht als Lautlos aber doch als sehr sehr leise bezeichnen. Ein weiterer Testaufbau im LianLi Gehäuse mit passiver CPU Kühlung und passiver Graphikkarte zeigte dieses auch noch mal deutlich. Bei diesem Test hatten wir dann ein Soltek Mainboard verwendet und konnten dann auch die Drehzahl des Netzteillüfter auslesen, diese lag konstant bei 900 U/min.
Danksagung / Award:
Unser Dank geht an das Team von www.chill-innovation.com für die unproblematische und schnelle Bereitstellung des Testmusters.
Das 510 Watt Super Silent verdient eigentlich unseren Award aufgrund der < 12 dB und dem Preis Leistungsverhältnis, andererseits lässt der Lieferumfang und das Praxisverhalten in Puncto Spannungsstabilität noch Verbesserungswünsche offen.









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