Zuerst einmal vielen Dank an die Firma Silentmaxx für das Netzteil. Im ersten Teil des Testes werden wir uns mit dem Netzteil allgemein beschäftigen und im zweitem Teil werden wir einen umfangreichen Praxistest mit allen Messwerten machen.
proSilence 350 Watt lüfterlose Netzteil, erste Eindrücke

Das Prosilence wird mit Netzankabel und 6 seitigem Handbuch geliefert. Hersteller ist die Silent Systems GmbH, Rheinbach, Germany. Vertrieb ist über die Firma www.Silentmaxx.de .


Die Leistungsangaben
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Spannung |
Max Output |
Peak Output |
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+3,3 Volt |
12 Ampere |
14 Ampere |
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+ 5 Volt |
18 Ampere |
25 Ampere |
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+ 12 Volt |
10 Ampere |
14 Ampere |
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-12 Volt |
0,5 Ampere |
0,5 Ampere |
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- 5 Volt |
0,5 Ampere |
0,5 Ampere |
|
+ 5 Volt STB |
Keine Angabe |
2,5 Ampere |
Zuerst fällt einem der massive ALU Kühlkörper auf. Die Verarbeitung läßt keine Wünsche offen, alle Teile sind Servicefreundlich geschraubt und nicht genietet. Das Gehäuse ist hochwertig Lackiert und aus stabilen 1 mm Stahlblech. Das Gehäuse entspricht (bis auf den Alu Kühler) exakt dem ATX Standard Form Factor und müsste somit in jedes Gehäuse passen.

Das innere des Netzteils überrascht mit einem gigantischem Kühlkörper von 136 x 145 x 25 mm. Die Verarbeitung der Platine und der Bauteile ist gut, alles ist sehr kompackt und durchdacht aufgebaut. Entgegen unserer Erwartungen, befanden sich die Leistungs Transistoren nicht an dem Aussemkühlkörper sondern in der Mitte der Platine. Die Transistoren geben über einen Alu Winkel die Wärme an den massiven Kühlkörper im Gehäuse ab........

....... thermisch gesehen wird somit die Wärme optimal in allen Richtungen über den Kühlkörper verteilt und es entsteht kein sogennanter Hotspot am Gehäuse. Der interne Sicherungshalter entspricht den Erwartungen an Servicefreundlichkeit. Optisch sind hier keine herkömmlichen Heatpipes zu sehen, diese sollen jedoch in dem Kühlkörper sein und ein Aufsägen des Kühlkörpers würde das NT zerstören. Die Heatpipes wurden in den Alublock eingelassen, vermutlich wurde hier die Heatlane Technik verwendet, welche die Wärme genau wie bei einer Heatpipe auf einer Seite aufnimmt und an einer anderen Seite wieder abgibt. Erste Messungen bestätigen diese Vermutung. Die Wärme am Aussenkühlkörper ist deutlich über der Temperatur des Innenkühlers und somit wird eindeutig die Wärme nach Aussen abgeführt wird.

Kabel und Kabellängen
ATX Mainboardstecker, 12 Volt Pentium 4 Stecker und AGP Pro Stecker sind 27- 29 cm lang. Üblich sind hier ca. 50 cm, aber ich habe mich schon oft über die viel zu langen Kabel geärgert und ich kenne kein aktuelles Gehäuse mehr welches solche 50 cm Kabel braucht. Zwei Kabel mit je 3 Laufwerkssteckern und einem Floppy Stecker sind 80 cm ! lang und dürften auch den ausgefallensden Bigtower problemlos Versorgen. Auch hier hat man vortrefflich mitgedacht, da alle neuen Leistungsgraphikkarten den Floppystecker als Zusatzstromversorgung nutzen.

Probelauf
Meine Neugier war nicht zu bremsen und so entschied ich mich zu einem ersten Probelauf. Ich betone Probelauf, ein genauer ausführlicher Praxistest mit allen Angaben über Leistung , Stabilität, Temperatur- und Spannungsverhalten folgt in Teil 2 !!!
Probelaufsystem : Alles offen, P4 mit 2,8 Ghz, Radeon 9700 Pro heatpipe, HD 120 Gb Seagate , kein Floppy , kein CD oder DVD, keine Gehäuselüfter.....
Ich nutzte die Gelegenheit zum Unreal 2 spielen für 3 Std, zwischendurch wurden immer wieder die Temperaturen gemessen. Einige Bauteile wie die Transistoren oder Elkos ereichten eine Temperatur von 56 Grad, was vollkommen normal ist. Am Heatpipe Kühler war die Temperatur 25 - 27 Grad. Am Aussenkühler war eine maximale Temperatur von 41 Grad zu messen.
Erstaunlich gut !! Alle Achtung ! Ich bin Glücklich darüber, daß endlich Bewegung in den Markt der lautlosen PC`s kommt. Sollte das Netzteil auch im Praxistest genauso gut überzeugen, dann ist hier der grosse Knaller gelungen und ab dann heißt es Finger weg von Lüfternetzteilen ! Ich hoffe, daß ich noch ein oder zwei von den Heatpipe Kühlern bekommen kann, mit dem entsprechendem Adapter müsste sich jede Graphikkarte kühlen lassen (besser als mit Zalman Z80a heatpipe) und vieleicht sogar die eine oder andere CPU ? Der Verkaufspreis ist 219,95 EUR. Das Preis / Leistungsverhältniss ist (ohne Berücksichtung eines noch fehlenden Praxistests) absolute Spitzenklasse wenn man bedenkt das alleine der Heatpipekühler einen geschätzten Preis von 65,- bis 75,- EUR hat.

Die PFC der Rev. 1.0 ist zwar etwas unterdimensioniert aber vorhanden.
... weiter siehe bitte Teil 2
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Review / Test |
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23.03.2003 |








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