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Review |
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10.09.2004 |
Thermaltake Pure Power
350 Watt fanless
Lieferumfang:
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Eckdaten Thermaltake Purepower 350 fanless |
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Modelname |
Purepower 350 W |
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Bauform (Standard Formfactor) |
Übergrösse 63 mm / 25 mm |
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Leistung (Herstellerangabe) |
350 Watt Purepower 550 Watt Peak |
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+ 3,3 Volt |
16 Ampere |
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+ 5 Volt |
22 Ampere |
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+ 12 Volt |
14 Ampere |
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Kombined Power |
keine Angaben |
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Passive Leistungsfaktorkorrektur PFC |
ja |
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Überstromschutz / Überspannungsschutz |
ja / ja |
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Überlastschutz / Kurzschlusssicherung |
ja / ja |
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Kabellängen |
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Dimensionen (Gehäuse ohne Aussenkühler) |
150 mm x 140 mm x 85 mm |
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Dimensionen (Aussenkühlern Aussen / Innen) |
63 mm / 25 mm |
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Gewicht |
2,7 kg |
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Stecker |
9 x Molex / 4 x Floppy / 4 x SATA / 1 x ATX / 1 x 4 Pin 12 Volt Power |
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Besonderheiten |
5 x 6 mm Heatpipes mit externen Kühlkörpern |
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Zulassungen |
TÜV, UL, CUL, CSA, CE, FCC |
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Preis |
190 US$ = 155,- Euro UVP |
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Vertrieb |
Fachhandel |
Vorwort:
Während der Markt für passive CPU Kühler nur sehr schleppend in Bewegung kommt, boomt der Markt für passive Netzteile regelrecht. Hatte man vor circa einem Jahr nur 2 Geräte zur Auswahl so haben wir bereits jetzt schon über 10 verschiedene passive Netzteile getestet. Die Hersteller scheuen keinen Aufwand und keine Entwicklung und so kommen passive Netzteile mit den verschiedensten wärmeleitenden Technologien auf den Markt. Der Käufer freut sich über die grössere Auswahl und Konkurrenz belebt den Markt und senkt die Preise. Während Thermaltake bisher mehr den Ruf von einer Design- und Modding Firma gehabt hat scheint man jetzt mehr auf technische Innovationen und High End Produkte zu gehen.
Beeindruckende Neuvorstellungen sind neben dem TT Fanless 103 CPU Kühler auch das TT TWV 480 (Total Watt Viewer) Netzteil und eine neue Wasserkühlung die wir bereits hier haben und in den nächsten Tagen vorstellen werden. Nun freuen wir und aber ganz besonders auf das neueste Fanless Netzteil am Markt und werden dieses für euch ausführlich testen.

Aufbau und Verarbeitung:
Das Gehäuse ist komplett aus Aluminium und der erste Blick in das Innere zeigt eine hochwertige 4 Layer Platine. Ansonsten geht es recht übersichtlich in dem Netzteil zu. Die Leistungstransistoren sitzen an einem zwei Kühlrippenprofilen. Dieses Kühlrippenprofile werden durch Heatpipes gekühlt. Hierbei gibt es zwei Ausenkühlkörper wobei einer aus dem PC Gehäuse herausragt und der andere innerhalb des PC´s liegt.
Der Aussenkühlkörper hat die Grösse eines normalen 80mm Lüfters und ragt mit ca. 63 mm aus dem Gehäuse heraus. Hier sollte es bei keinem Gehäuse Einbauschwierigkeiten geben. Der Aussenkühlkörper ist mit 3 Heatpipes mit dem mit dem mittleren inneren Kühlkörper der Leistungstransistoren verbunden.
Der zweite innere Kühlkörper ist mit 2 Heatpipes an den Aussenkühlkörper verbunden der im Gehäuse innerem liegt. Dieser ragt mit ca. 25 mm über das Standard ATX Gehäuse heraus. Die zwei inneren Kühlkörper sind hierbei nicht miteinander verbunden.
Alle Kabel sind mit Flexschlauch ummantelt.
Leistungsbedarf des Testsystems:
Stromverbrauch im Standby Betrieb: 2 Watt
Idle Betrieb: 65 Watt
Idle Betrieb Dateien Kopieren : 78 Watt
PC Mark 04 : Durchschnittlich 130 Watt Peak Spitzenwert 143 Watt
3 DMark 2001: Durchschnittlich 155 Watt Peak Spitzenwert 170 Watt
3 DMark 03: Durchschnittlich 150 Watt Peak Spitzenwert 160 Watt
Installation und Inbetriebnahme:
Es gab keinerlei Einbauprobleme jedoch kann es bei in der Tiefe recht klein gehaltenen Midi Tower schon recht eng im Abstand zu den optischen Laufwerken werden, da hier die Standard Formfaktor Dimensionen nicht eingehalten werden.
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Testkonfiguration zum |
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Mainboard |
MSI 865PE Neo2 Platinum |
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Betriebssystem |
Windows 2000 |
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Gehäuse |
Chieftec BX (keine Gehäuselüfter angeschlossen) |
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CPU |
Pentium 4 @ 3,2 GHz |
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CPU Kühler |
Thermalright XP-120 mit Papst 4412 F/2 GL |
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Speicher |
Corsair Dual DDR400 , 2 x 512 MB |
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Graphikkarte |
MSI FX 5900 passive mit VM-101 |
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Festplatte |
Samsung SV1203N |
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CD / DVD |
Thosiba 1802 |
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LAN / Sound |
Onboard |
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IB 500 |
Netzteil Spannungs- und Temperaturkontrolle |
Spannungsstabilität:
Zum Testen der Spannungsstabilität haben wir hier auch wieder alle 3 DMark Tests herangezogen, da hier die grösste Strombelastung und auch gleichzeitig eine sehr starke Wechselbelastung der einzelnen Spannungsbereiche entsteht.
In Puncto Spannungsstabilität glänzte das TT Purepower mit wirklich erstklassigen Ergebnissen und zählt kurz hinter dem Silentmaxx mit dem Besten was wir bisher bei allen getesteten passiven Netzteilen sehen konnten. Während eines 3 Stunden Testlauf konnte ich nur für wenige Sekunden allerkleinste Schwankungen im 3,3 Volt Bereich bei starker Wechselbelastung des AGP Slots messen. Somit spielt das Purepower ganz oben in der Liga der Besten Netzteile mit was die Spannungsstabilität betrifft.
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Lasttest 3DMark 2001 |
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Testbedingungen: Raumtemperatur 22 Grad, jeweils 20 Durchläufe (je / ca. 2 Std.), Offener Testaufbau. |
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Temperatur an dem Netzteil Aussenkühler |
maximal 42 Grad |
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Temperatur an dem Netzteil Deckel |
maximal 40 Grad |
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Temperatur an dem Netzteil Innenkühler |
maximal 28 Grad |
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Der Testdurchlauf wurde zur Sicherheit 2 mal wiederholt. Jedes mal mit dem gleichem Ergebnis wobei es hier Schwankungen um 1 Grad gab die aber auf die Schwankungen bei der Raumtemperatur zurückzuführen sind. |
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Temperaturverhalten:
Bei allen Testen hatten wir eine Raumtemperatur von 22 Grad. Gemessen wurde am Netzteilkühlkörper und am Aussen- sowie am Innen- Heatpipekühler. Gemessen wurde bei einem 4 Stunden Testlauf vom 3DMark 2001 Test da hierbei die Belastung des Netzteils am grössten ist. Wiedergegeben werden hier die Maximal erreichten Temperaturwerte auch wenn diese nur sehr kurzzeitig erreicht wurden. Erfreulich ist das durch die Heatpipes der Wärmste Punkt des Netzteils ausserhalb des PC Gehäuses am Aussenkühler ist und somit eine übermassigen Wärmeentwicklung im Gehäuse entgegengewirkt wird. Auffällig ist die im Vergleich recht niedrige Temperatur des Inneren Heatpipekühlers da diese deutlich unterhalb der Temperatur des Netzteil Gehäuses liegt.
Vergleich gegenüber anderen passiven Netzteilen:
Vergleicht man das Purepower mit allen anderen passiven Netzteilen am Markt so nimmt es im Bereich des Temperaturverhaltens den ersten Platz ein. Auch in Punkte Spannungsstabilität braucht sich das Purepower nicht zu verstecken und liegt nur knapp hinter dem besten Netzteil.
Besonderheiten:
Das Purepower gibt es in zwei verschiedenen Versionen einmal mit und einmal ohne passiver PFC. Passive PFC´s haben oft den Nachteil das hier ein Störgeräusch in Form eines Netzbrummens auftreten kann. Wir haben das Netzteil mit passiver PFC getestet und konnten keinerlei Geräusch wahrnehmen. Somit wird das versprechen von 0 dB welches ganz gross auf dem Typenschild zu sehen ist auch Tatsächlich eingehalten.
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Pro |
Contra |
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Verarbeitung |
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Lieferumfang |
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Leistung |
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Temperaturverhalten |
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Spannungsstabilität |
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Preis / Leistungsverhältnis |
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Fazit
Das Thermaltake Purepower zeigt der Konkurrenz wo es lang geht und ist selbst einigen doppelt so teuren passiven Netzteilen in einigen Punkten überlegen. Während andere Hersteller immer mehr an der Watt Leistungsschraube drehen
konzentriert sich Thermaltake auf das wesentliche. Ein hervorragendes Temperaturverhalten mit sehr guter Spannungsstabilität und genügend Leistung. Da der tatsächliche Marktpreis meist deutlich unter der UVP des Herstellers liegt,
könnte das Thermaltake Purepower nicht nur eines der besten sondern sogar auch das Preisgünstigste passive Netzteil am Markt sein.
Leistungsbedarf:
Wie unser High End Testrechner im Praxisverhalten aufzeigt werden hier im ungünstigstem Maximalfall kurzfristig 170 Watt verbraucht. Somit bestätigt sich einmal mehr unsere Aussage, dass ein hochwertiges 250 Watt Netzteil für jeden heutigen High End Rechner vollkommen ausreichend ist. Ein qualitative Hochwertiges 250 oder 350 Watt Netzteil ist allemal besser als ein spannungsinstabiles 550 oder 600 Watt billig Netzteil.








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